Aktuelles

14.07.2017

Verbesserter Kreditzugang

Aufmunternde Nachrichten aus der Druckindustrie: Das positive Finanzierungsklima hält an, und die Mehrheit plant Investitionen in die Digitalisierung.

Das Finanzierungsklima in der Druckindustrie hat sich gegenüber den Vorjahres-Ergebnissen nochmals verbessert. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2017, die der Bundesverband Druck und Medien zum Jahresanfang gemeinsam mit der KfW-Bankengruppe und 18 weiteren Branchen- und Wirtschaftsverbänden durchgeführt hat.

Demzufolge melden 56,7 Prozent der Druckereibetriebe einen leichten Kreditzugang, 28,3 Prozent bezeichnen diesen als mittelschwierig und zehn Prozent als schwierig. Zusätzlich berichten die Unternehmen über eine positive Entwicklung ihres Kreditzugangs in den 12 Monaten vor dem Umfrage-Zeitpunkt. Demnach verbesserte sich der Kreditzugang bei 20 Prozent der Umfrage-Teilnehmer, bei 65 Prozent blieb die Situation unverändert, und zehn Prozent berichten über ein restriktiveres Verhalten der Kreditgeber. Zwecks Finanzierung diverser Vorhaben greifen Druckereien weiterhin primär auf Dienstleistungen der Finanzwirtschaft zurück. Investiert wird vornehmlich in Produktionsanlagen, aber auch Investitionen in die Digitalisierung spielen eine im Vergleich zum verarbeitenden Gewerbe überdurchschnittliche Bedeutung.

Lediglich 20 Prozent der Unternehmen geben an, in den kommenden zwei Jahren keine Digitalisierungspläne umsetzen zu wollen. Die Mehrheit hingegen beabsichtigt dies zu tun. Meistenteils genannte Hürden sind mangelnde IT-Kompetenzen der Beschäftigten bzw. die mangelnde Verfügbarkeit von IT-Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt. Allein Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz sowie unzureichende Qualität der Internetverbindung liegen an zweiter und dritter Stelle. 28,3 Prozent der Unternehmen melden hinsichtlich ihrer Digitalisierungspläne keine Hemmnisse.

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