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24.08.2018

Verstärkte Social-Media-Recherche

Zwei von drei Personal-Verantwortlichen informieren sich online über Bewerber. Manche Interessenten sind schon vom Bewerbungsverfahren ausgeschlossen worden.

Mittlerweile müssen Bewerber nicht nur mit guten Noten und lückenlosem Lebenslauf glänzen – sondern sie sollten zudem auch auf ihre Social-Media-Profile achten. Immerhin zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in sozialen Netzwerken über Stellen-Interessenten. Dabei stehen vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing oder LinkedIn (53 Prozent), gefolgt von eher privat ausgerichteten sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram (30 Prozent) im Fokus. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Branchenverbands Bitkom unter 300 Personal-Verantwortlichen in Unternehmen ab 50 Mitarbeitern.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder (Foto) erklärt die eindeutige Tendenz: „Die Zeiten, in denen Social-Media-Auftritte eine klassische Bewerbung lediglich ergänzen, gehen zu Ende. Immer mehr Unternehmen suchen schwerpunktmäßig über soziale Netzwerke neue Mitarbeiter und begnügen sich mit den dort hinterlegten Informationen für den Start eines Bewerbungsverfahrens. Wer sich in sozialen Netzwerken gut präsentieren kann, hat definitiv Vorteile bei der Jobsuche.“ Im Zeitverlauf zeigt sich, dass „Personaler“ Social Media eine wachsende Bedeutung beimessen: 2015 informierten sich dort 46 Prozent über Bewerber, 2013 waren es erst 23 Prozent.

www.bitkom.org

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