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16.02.2018

Werbung „fühlbar“ gestalten

Mitthilfe spezieller UV-Lacke können Eindrücke von Metall, Stein, Holz oder Gummi imitiert werden – was ein lukratives Geschäftsmodell für Print-Dienstleister darstellt.

Wer seine Werbebotschaft „fassbar“ macht, hat die Kunden auf seiner Seite. Ein repräsentatives Mittel, bestimmte Eindrücke – etwa von Metall, Stein, Holz oder Gummi – auf Druckwerken zu imitieren, sind Strukturlacke. Hierbei handelt es sich um UV-Lacke, die beim Aushärten optische und haptische Strukturen bilden. Das Celler Unternehmen Achilles etwa setzt mit diesen Strukturlacken eine Vielzahl kreativer optischer und haptischer Gestaltungen von verwittertem Holz über körnige Sand- und schroffe Steinstrukturen bis hin zu weichen Textilien oder „kratzigem“ Rost um.

Auftraggeber müssen nur wenige Kriterien beachten: Als Bedruckstoff kann man gestrichene und ungestrichene Papiere verwenden. Grundsätzlich sollten Papiere und Kartons jedoch eine höhere Grammatur aufweisen, da der Lack stark „aufträgt“. Ebenso ist ein beidseitiger Druck möglich, sollte aber vorher getestet werden. Strukturlacke sind lasierend und werden im Siebdruck aufgetragen. Sie sind in der Regel farblos, lassen sich aber auch mit Pigmenten einfärben. Sie können haptisch von leicht bis stark rau variiert werden und sind auch mit Dufteffekt zu bekommen.

www.achilles.de

Einen ausführlichen Beitrag lesen Sie in bindereport 3-2018.