Aktuelles

14.05.2020

Widersprüchlicher Ausbildungsstand

Derzeit ist beim potenziellen Berufsnachwuchs der Beruf „Buchhändler“ gefragt – jedoch weniger Jugendliche wollen „Medienkaufleute Digital und Print“ werden.

Nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge für den Beruf „Buchhändler“ im Jahr 2019 um 464 – genau 35 mehr als im Jahr 2018. „Dieses Selbstvertrauen und diese Zuversicht sind Stärken, die der Branche helfen können, mit qualifizierten Berufsnachwuchskräften Zukunft zu gestalten“, sagt die Bildungsdirektorin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Monika Kolb.

Doch wollen weniger Jugendliche „Medienkaufleute Digital und Print“ werden; die Zahl der neuen Ausbildungsverträge für diesen Beruf ging von 633 auf 579 erneut zurück. „Bei den Medienkaufleuten macht sich die schwierige wirtschaftliche Situation in den Zeitungs- und den Zeitschriftenverlagen bemerkbar. Seit dem Jahr 2018 bieten Fachverlage zusätzlich die Ausbildung ,Kaufmann/Kauffrau für E-Commerce‘ an. Auch die Ausbildung ‚Einzelhändler‘ und das Abiturientenmodell ‚Handelsfachwirt‘ sind weiterhin stark gefragt“, sagt Kolb.

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